Digitale Geschäftsmodelle – Deutsche Bahn Digital Ventures GmbH nimmt Geschäftstätigkeit auf

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Digitale Geschäftsmodelle – Startschuss für stärkere Startup-Förderung.

(upmann.digital) Deutsche Bahn sucht nach neuen, datenbasierten Geschäftsmodellen. 50 Millionen Euro für Gründer. Nach der Eintragung in das Handelsregister Berlin nimmt heute die Deutsche Bahn Digital Ventures GmbH ihre Geschäftstätigkeit auf. Die Gesellschaft ist zu 100 Prozent im Besitz der DB AG.

Neue datenbasierte Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen, ist ein Kernanliegen des DB-Konzerns, um die Chancen der Digitalisierung zu nutzen – auch abseits des Kerngeschäfts, der Eisenbahn. Dafür schafft die Deutsche Bahn Digital Ventures GmbH die Voraussetzungen. Mit ihr sollen Startup-Kooperationen intensiviert und Unternehmensbeteiligungen vereinfacht werden. Dafür ist in den nächsten zwei Jahren (2017/2018) Wagniskapital in Höhe von rund 50 Millionen Euro veranschlagt. Beabsichtigt ist zudem, den Gründergeist innerhalb der DB gezielter zu fördern und das sogenannte Intrapreneurship zu unterstützen. Das heißt: Mitarbeiter der Deutschen Bahn könnten künftig über die Digital Ventures-Gesellschaft die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Geschäftsideen unter idealen Rahmenbedingungen als eigene Startup-Gründer zu verwirklichen.

Digitale Geschäftsmodelle

Digitale Geschäftsmodelle – „Startups, genauso wie unsere DB-Kollegen mit ausgeprägtem Unternehmertum, brauchen hohe Freiheitsgrade und ein passendes Netzwerk, um ihre Ideen rasch in marktreife Prototypen und neue Angebote für den Kunden umzuwandeln“, so ManuelGerres, einer der beiden Geschäftsführer und Leiter New Digital Business bei der DB. Gerres versichert, dass man mit der neuen Tochter genau diesem Anspruch gerecht werde: „Unter dem Dach der Deutsche Bahn Digital Ventures werden somit viele interne wie externe Startups bei der DB eine neue Heimat finden.“ Digitale Geschäftsmodelle – Als weiterer Geschäftsführer führt Boris Kühn, bei der Deutschen Bahn im Finanzressort verantwortlich für Beteiligungen, die neu gegründete Gesellschaft. Kühn sieht in der Gründung einen weiteren Schritt für den nachhaltigen Unternehmenserfolg der DB im digitalen Zeitalter: „Wir werden in Startups investieren, die neben einem starken Gründerteam auch signifikantes Wachstums- und Innovationspotential vorweisen“, sagt Boris Kühn, und ergänzt: „Dies wird unserem Kerngeschäft, dem Schienenverkehr, zugutekommen und zusätzlich neue, ergänzende Mobilitäts- und Logistiklösungen für unsere Kunden möglich machen“. Bereits heute unterstützt der DB Accelerator, das Startup-Förderprogramm der Deutschen Bahn, Gründer und junge Unternehmen mit dreimonatigen Workshops, Mentoring, Arbeitsplätzen in der DB mindbox in Berlin und 25.000 Euro Startgeld.

Digitale Geschäftsmodelle- Nach bislang vier Förderrunden besteht bereits Kontakt zu über 400 nationalen wie internationalen Startups. Mit etwa 20 Startups werden bereits konkrete Produkte eingeführt oder zur Markt- bzw. Serienreife entwickelt. Noch in diesem Jahr wird der DB-Accelerator im Rahmen einer neuen Partnerschaft mit einem namhaften Startup-Förderer ausgebaut. Ziele der angestrebten Zusammenarbeit sind, die Finanzkraft und die Umsetzungsgeschwindigkeit weiter zu erhöhen, die Kompetenzen auszubauen sowie das Startup- und Mentoren-Netzwerk der DB nachhaltig zu vergrößern

Patrick Upmann

Interim Manager | Berater | Coach

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